Dealclub… Speedshopping für alle

Es gibt was neues. Jedenfalls ist mir bisher noch nichts begegnet, was ähnlich wäre. Es gibt nämlich jetzt den Dealclub, eine Shopwebseite zum Speedshoppen. Das Witzige an der Sache ist, dass es immer nur neun Angebote auf der Seite gibt. Das können unterschiedliche elektronische Artikel sein. Playstation 3, Notebook, Navi oder Brotbackautomat. Es kann alles vertreten sein. Jeder dieser Artikel hat einen sofort sichtbaren Preis. Den sogenannten “QuickDeal”. Das ist schon ein recht günstiger Preis am Markt. Den” QuickDeal” kann man solange abschließen, bis der Artikel aus dem Shop verschwindet.

Daneben gibt es aber auch noch den “BigDeal”. Diesen Preis muss man erst aktivieren, indem man auf den dazugehörigen Button klickt. Dann bekommt man für ca. 30 Sekunden einen noch günstigeren Preis. Der kann zwischen “etwas günstiger” und “sehr viel günstiger” liegen. Nach dieser kurzen Zeitspanne, verschwindet der Preis wieder und man kann den Artikel nur noch für den “QuickDeal”-Preis kaufen. Man hat also nicht viel Zeit zu überlegen und zuzuschlagen. Verpaßt man die Chance, dann komt der “BigDeal” für den Artikel nie wieder.

Nach dem Zuschlag wandert der Artikel in den Warenkorb, der innerhalb von 15 Minuten bestätigt werden muss.

Der Dealclub bietet damit zwei Spannungspunkte. Zum einen muss man Geduld beweisen und den Shop täglich beobachten, um interessante Artikel zu entdecken und nicht zu verpassen und auf der anderen Seite muss man dann, wenn das Objekt der Begierde da ist, schnell reagieren und zuschlagen.

Kaufsüchtige, die bald bei Peter Zwegert landen, sollten besser die Finger davon lassen, aber für Schnäppchenjäger im Elektronikbereich ist da sicher was zu holen.

Betrieben wird der Dealclub von der Egenium GmbH und Medion. Auch wenn ich für einen der beiden arbeite ;) halte ich das für eine nette Sache. Ich warte quasi nur noch auf mein Schnäppchen ;)

Ein arbeitsreicher Tag geht zu Ende

Puuh, das Arbeiten nach der Arbeit macht mir heute etwas Kopfschmerzen. Nicht bildlich gesprochen.

Nachdem ich heute morgen beim Gewerbeamt mein Gewerbe auf Nebenerwerb habe umschreiben lassen, mehren sich die Anzeichen, dass ich so langsam Einsatzbereit bin, bei Medion ;) Habe heute noch so das Wichtigste klären können, dann wurde noch der neue Rechner angeschlossen und meine Software ist wohl auch gekommen. Dreht allerdings noch ihre Runden in der Hauspost. Morgen werde ich aber sicherlich das lustige kleine Adobe-Papp-Paket in Händen halten dürfen.

Als ich nach Hause komme, erfahre ich, dass eines unserer Kaninchen sprichwörtlich den Löffel abgegeben hat. Wahrscheinlich altersbedingt. Betrifft mich persönlich zwar jetzt nicht so, aber den Rest der Familie.

Tja, und dann noch diese Mail… ich hatte doch letzte Woche zugesagt, noch drei Anwenderstories zu liefern, aber das hat nicht so hingehauen, wie ich das wollte. Also hab ich gerade noch zwei fertig gemacht und schicke die letzte morgen. Mal gucken, wann die online gehen.

Jetzt bin ich definitiv und endgültig platt für heute. Ab ins Bett. Gute Nacht.

CRN über Facebook und Co.

Na bitte… ist ja doch nicht so, dass sich nur geistig minderbemittelte Computerlegastheniker in sozialen Netzwerken rumtreiben, die nur nackige Partyfotos von sich posten (Ok, mal MySpace ausgenommen ;) )! Laut einer F-Secure Studie macht sich ein Großteil der User sehr wohl Gedanken über ihre Privatsphäre.  Man muss halt aufpassen, was man im Internet so über sich veröffentlicht. Allerdings werden die Fotos à la “Besoffene schmücken” eher von Freunden eingestellt, als von einem selbst. Die Privatsphäre anderer ist halt nicht so wichtig wie die eigene. Aber an sich kann ich auch nur sagen: Selbst Schuld! Wer sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinkt und sich mit stumpfsinnigen Individuen umgibt, die diesen Zustand auch noch schamlos ausnutzen, dann hat man’s wohl nicht anders verdient.

Und wie weit sich die Leute Gedanken machen, sieht man an der Aussage, dass 73% keine Vorgesetzten in ihre Kontakte aufnehmen wollen. Das ist schon etwas naiv, dass die denken, dass nur Freunde mal auf den Account schauen können… auch wenn man nicht alles freigibt. Irgendwie geht’s immer. Man sollte halt einfach keinen Quatsch da schreiben. Wer sich was zu Schulden kommen läßt, muss halt mit den Konsequenzen leben.

Die Leute werden aber noch lernen…

Zum Artikel: Facebook-Nutzer wollen ihre Chefs nicht als »Freunde«

Hummeln, die Zweite

Gerade nochmal gucken gewesen. Die Königin hockt jetzt auf dem Nest und inzwischen sieben Arbeiter wuseln um sie rum. Habe kurz das iPhone draufgehalten. Ist deshalb auch etwas verwackelt… bin ja kein Spielberg ;)

Hummel, Hummel!

Wir haben heute im Garten Hummeln (sind wohl Garten- oder Erdhummeln) entdeckt, die unter einem Blumentopf angefangen hatten, ein Nest zu bauen. Leider ist die dicke Königin auf dem Bild nicht zu sehen. Wir versuchen die jetzt umzusiedeln und hoffen, dass Sie bei ihrem Nest bleiben. Der erste Versuch, einfach die paar Waben und die Königin wegzubringen, hat leider nicht gefruchtet, deswegen lagern wir es jetzt erst mal in einem Eimer und bringen es dann morgen inklusive Hummeln weg. Die dürfen ja gerne einen neuen Staat gründen, aber bitte nicht bei uns im Garten ;)

Mir geht’s gerade gar nicht gut…

Puuh, der Heuschnupfen schlägt gerade wieder super zu. Meine Lunge will wieder nur einen Bruchteil der Luft aufnehmen, die da eigentlich reingehört. Aber trotzdem gibt es hier immer noch Menschen, die nach über 10 Jahren immer noch nicht kapiert haben, dass ich nicht draussen im Garten rumtoben kann und auch ansonsten eher auf geringere Aktivitäten umstellen muss, solange es mir so geht und die Medis nicht vernünftig wirken. Da kommen dann immer so schlaue Sprüche wie: “Der und der haben auch schlimmen Heuschnupfen und können das alles amchen!” Beim Gespräch mit den genannten kommt dann aber immer heraus, dass sie nicht besser dran sind als ich und sich wie ich dann auch lieber im Haus bei geschlossenen Fenstern verkriechen. Schon komisch…

Hotlines – Die Kammer des Schreckens

So, dann will ich mal noch von meiner neuesten Call-Center-Begegnung erzählen:

Der Herr O. hat jetzt ein iPhone und auch einen passenden Vertrag beim rosa magenta Riesen dazu. Fühlt sich ein bisserl komisch an, ist für meine Verhältnisse auch nicht ganz billig, aber man braucht ja was zum spielen und wohlfühlen. Um die Rufnummer übernehmen zu können, musste ich natürlich schon mal meinen alten Vertrag bei meinem grünen Anbieter kündigen, bei dem ich schon sehr lange bin/war. Auf der Arbeit habe ich natürlich trotzdem schon das iPhone dabei.

Soviel zur Vorgeschichte. Ich komme vor vier Tagen nach Hause und sehe auf meinem alten Handy 5 Anrufe in Abwesenheit von einer Nummer, die ich nicht kannte. Kurz gegoogelt und gesehen, dass das ein Call-Center meines Anbieters ist. Am nächsten Tag habe ich deshalb mein altes Handy mitgenomen und auf den Anruf gewartet. Den ersten habe ich verpasst, beim zweiten wollte niemand mit mir sprechen, dritter verpasst. Beim vierten Mal war es dann soweit. Ein Call-Center-Agent war dran.

“Ich habe Ihren Auftrag bearbeitet und Ihnen eine Kündigungsbestätigung geschickt. Blabla. Warum haben Sie denn gekündigt.”
“Weil ich jetzt bei einem anderen Anbieter bin.”
“Aha. Brauchen Sie denn zwei Verträge?”
“Nein, deshalb habe ich ja bei Ihnen gekündigt.”
“Was für Konditionen haben Sie denn bei dem neuen Anbieter?”
“Dazu möchte ich jetzt nichts sagen.”
“Ja, aber…”
“Hören Sie, ich bin auf der Arbeit und habe jetzt auch gar keine Zeit.”
“Wann darf ich Sie wieder anrufen?”
“Gar nicht. Mir reicht die Bestätigung meiner Kündigung, damit ich die Rufnummernübernahme beantragen kann.”
“Sie müssen mir meine Fragen schon beantworten!” Huch… jetzt wurde er aber frech.
“Nein, das muss ich nicht. Ich habe bei Ihnen gekündigt und damit ist das erledigt.”
“Also so kommen wir nicht weiter!…”

Er faselte noch irgendwas, aber ich habe dann einfach aufgelegt. Schade eigentlich. Wenn ich nicht auf der Arbeit gewesen wäre, wo ich nicht schon in der ersten Woche durch fieses Gepöbel am Telefon auffallen möchte ;) , dann hätte das noch eine lustige Runde werden können. Nicht falsch verstehen. Ich war mit meinem Anbieter immer zufrieden, bis auf die Tatsache, dass ich mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werde, weil ich per SMS mitgeteilt bekomme, dass ich eine neue Rechnung habe. Kann man sowas nicht tagsüber schicken? Aber davon ab konnte ich telefonieren und das reichte mir. Aber ich wollte mir schon länger das iPhone holen, hatte aber keine Lust, da wer weiß wieviel für zu bezahlen, um es ohne Vertrag zu bekommen. Und da ich die Rufnummer übernehmen konnte, habe ich einfach einen neuen Vertrag gemacht. So gilt die Flat wenigstens auch für alle HotSpots des dicken T.

Am nächsten Tag kam dann endlich die schriftliche Bestätigung. Da steht übrigens drin, dass sie mich mit einem tollen Angebot anrufen würden… nix davon, dass sie mich ausfragen wollen… von einem Angebot hab ich bei dem Anruf nix gehört.

Also liebes E-Plus. Euer einziger Fehler ist, dass Ihr kein iPhone anbietet. Aber Ihr könnt auch rein gar nix gegen meine Kündigung tun. Also bitte keine aufdringlichen, intelligenzrsistenten Call-Center-Quatschköppe bei mir anrufen lassen. Danke!

Avatar ist da

Heute übrigens auch Avatar auf DVD geholt… eigentlich schon ketzerisch, das nicht mindestens auf BluRay zu schauen, aber ich hab halt keinen Player. Der würde aber auch nicht viel Sinn machen, da mir die Auflösung der BluRay auf meinem Röhrenfernseher in PAL-Auflösung eh nix bringen würde… Aber ich bin jetzt mal noch ketzerischer und mach den jetzt mal für mein iPhone fertig. *muaharhar*

Einkaufen… endlich mal wieder…

Heute war ich in der Stadt und konnte mir endlich mal wieder was zum Anziehen kaufen. Wie lange habe ich mir schon nix mehr geholt? Lange… aber nun gleich zwei neue Jeans ;) Und den Antrag zur Rufnummernübernahme für mein Handy habe ich auch abgegeben. Da gibt’s noch eine lustige Geschichte zu, die ich demnächst mal hier zum Besten gebe.  “Hotlines – Die nächste Generation” Teil 2… Sachen gibt’s…

Kick-Ass… oder besser: Hit-Girl, der Film

Gestern war ich im Kino (siehe Twitter ;) ) und habe mir Kick-Ass angeschaut. Den Comic dazu habe ich bisher nicht gelesen, da ich auch erst vor kurzen erfahren habe, dass es überhaupt einen gibt. Deshalb kann ich auch einigermaßen unvoreingenommen da rangehen ;)

Dave Lizewski ist der totale Durchschnittstyp, kein toller Kerl, kein Loser, niemand der irgendwie heraussticht. Und er kommt auf die Idee, sich mit einem Taucheranzug als Superheld auf die Straßen zu wagen und das Verbrechen zu bekämpfen. Aber nur zwischen 21 Uhr und 2 Uhr. Das Ganze natürlich ohne Superkräfte, aber er hat es satt, nur zuzusehen, wie es doch viele andere machen. Er entdeckt also seine Zivilcourage. Der erste Versuch scheitert kläglich, bringt ihm aber doch einen kleinen Verbrechensbekämpfungsbonus, denn durch eine Messerstecherei plus anschließendem Autounfall wird ein Großteil seiner Knochen verschraubt und seine Nervenenden geschädigt. Ergo: Er kann mehr Prügel einstecken.

Natürlich übernimmt er sich total, trifft aber auf andere Superhelden, Big Daddy und Hit Girl, die dem Gangster Boss Frank D’Amico den Kampf angesagt haben. Sie helfen ihm aus der Patsche, denn Hit-Girl, obwohl erst 11 Jahre alt, hat es wirklich drauf.  Der Gangster wird auf Kick-Ass aufmerksam und beginnt ihn zu folgen, da er denkt, er wäre für Big Daddys Aktionen verantwortlich. Am Ende gibt es dann natürlich auch den großen Showdown.

Der Film ist mal was anderes. Es ist keine typische Superhelden Story, da es eigentlich keine Superhelden gibt, sondern einfach nur normale Menschen, die auf Verbrecherjagd gehen und sich hinter einer Maske verbergen. Da gibt es den normalen Typen, der sich etwas überschätzt, den Ex-Cop und Waffennarren, sowie das kleine Mädel mir Kampfsporterfahrung.
Außerdem unterscheidet sich der Film noch in einem Punkt von Spider-Man und Co. Es fliegen Körperteile und Kopfschüsse sind keine Seltenheit. Und diese beiden Punkte fand ich gerade erfrischend, so wie schon bei den Watchmen, bei denen es eigentlich ja auch nur ein echtes Superwesen gibt und die herrlich dreckig und abstossend sind.

Die wahre Action gibt’s im Film aber immer dann, wenn Hit-Girl auftaucht. Von Ihrem Vater zu Minikampfmaschine ausgebildet, ist sie sein Werkzeug zur Rache am Gangsterboss. Das ist natürlich alles schon wieder völlig übertrieben dargestellt und blutig in Szene gesetzt, aber macht auch richtig Spaß, denn gerade diese Kampfszenen geben dem Film die richtige Würze und den “Kick”. Natürlich kann man sich aufregen, wie man denn ein 11-jähriges Kind mordend durch die Gegend ziehen lassen kann, aber man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen. Bei Nerdcore habe ich gelesen: “Superhelden töten niemanden.” Das ist zwar so nicht richtig, aber trifft schon auf die “großen zu und auf die meisten Verfilmungen, die ja ihre ab 12-Freigabe haben wollen. Da stirbt der Schurke ja am Ende nur, weil der Held ihn nicht mehr retten konnte. Die getöteten Helfer sieht man halt nur nicht so explizit. Aber wir dürfen ja auch nicht ausser acht lassen, dass in Kick-Ass keine Superhelden mitspielen und es besitzt auch niemand Supertechnologie. Man kann also die Schurken nicht am Netz zwischen ein paar Hochhäusern aufhängen oder sie mit dem Superschrei betäuben. Wenn man sich zu einem Gangsterboss durchkämpft, dann muss man halt auf die gute alte Handfeuerwaffe zurückgreifen. Alles andere wäre einfach unrealistisch. Und Hit-Girl wäre dann noch unrealistischer. Stattdessen sollte man den Film als das betrachten, was er ist: Popcorn-Kino mit dicker Action. Wenn Hit-Girl im Film nicht 11 wäre, würde das den “Wow-Effekt” nehmen. Und es würde ja auch von der Vorlage abweichen. Ich versteh bei Nerdcore aber auch nicht, warum das im Comic ok ist, aber im Film nicht? Beides ist Fiktion.

Wie dem auch sei. Ich fand den Film klasse, erfrischend anders und Hit-Girl ist ‘ne coole Nummer. Schließlich hält der Film der Gesellschaft auch einen Spiegel vor und kritisiert, dass Leute nur zusehen, wenn andere Verprügelt und ausgeraubt werden. Mal schauen, dass ich den Comic kriege..